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Samstag, 21.10.2000

Gefährliche-Stoffe-Übung

Bei dieser Übung, die Löschmeister Raimund Edlinger abhielt, wurde, nach ausführlicher Theorie-Schulung, ein Unfall mit Beteiligung von gefährlichen Stoffen inszeniert. Angenommen wurde ein Austritt von einer Flüssigkeit aus Fässern. Aufgrund der Kemler-Nummer 638 und der UN-Nummer 2742 konnte der Stoff als Chlorformiate identifiziert werden. Es handelte sich hierbei um einen gesundheitsschädlichen entzündbaren Stoff (Flammpunkt zw. 21 und 55° Grad Celsius).
Erste Maßnahme nach Ankunft und Lagebeurteilung war eine umfassende Absicherung des Gefahrenbereichs. Drei Feuerwehrmänner rüsteten sich mit Anzügen der Schutzstufe II bzw. III aus. Gleichzeitig wurde ein Schaumrohr vorgenommen, um eine "Rettungsgasse" zu bilden und den Brandschutz zu gewährleisten. Die umgefallenen Fässer wurden von den Schutzanzugträgern aufgerichtet. Somit konnte der Stoff nicht mehr entrinnen. Vor einem im Gefahrenbereich befindlichen Kanal wurde sofort mittels Erde ein Damm gebildet, um ein Einfließen der Flüssigkeit ins Abwassersystem zu verhindern. Abschließend wurden die Feuerwehrmänner dekontaminiert.

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