Aktuelles

9. Februar 2002

Übung 'Gefährliche Stoffe'

Nach einer Schulung zum Thema "Gefährliche Stoffe" ein paar Tage vorher wurde die für diesen Tag angesetzte Atemschutzübung auch diesem Bereich gewidmet. Übungsannahme war ein Verkehrsunfall, bei dem ein transportiertes Faß mit dem Stoff "Akrylnitril", Gefahrennummer 336 und Stoffnummer 1093, beschädigt wurde. Das Unfallopfer, die Übungspuppe der Feuerwehr Ostermiething, "Fritzi", war zudem auch noch im Wrack eingeklemmt. Nach den ersten Absperrmaßnahmen und Erkundigungen über den gefährlichen Stoff wurde der Einsatz eines Mittelschaumrohres für eine Rettungsgasse und Flutung des Unfallschauplatzes, um die Explosionsgefahr einzudämmen, sowie die Anlegung mehrerer Voll- und Teilschutzanzüge vom Übungsleiter Raimund Edlinger befohlen.

Drei Mann bzw. Frau der Feuerwehr Ostermiething übernahmen die Aufgabe, mit den Vollschutzanzügen die Rettung der verunfallten Person vorzunehmen, zwei Mann verrichteten mit Teilschutzanzügen die Arbeit im äußeren Gefahrenbereich (Vornahme des Mittelschaumrohres, Bedienung des Aggregats des hydraulischen Rettungsgerätes, Abdichtung eines in unmittelbarer Nähe befindlichen Kanaldeckels, Verbindung zu den Vollschutzanzugträgern). Mit dem hydraulischen Rettungsspreizer wurde die Fahrzeugtüre geöffnet, um die Person fachmännisch mittels Rautekgriff aus dem Auto zu bergen. Anschließend wurden die Anzugträger dekontaminiert, der Übungsschauplatz und die benutzten Geräte gereinigt und die Übung beendet.

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